Haus G31

Großenschwand

Rückkehr von München in mein Geburtshaus. Ursprünglich die Dorfschmiede, dann Forsthaus meines Großvaters und Dorfladen meines Vaters. Das Gebäude war in den davor liegenden zehn Jahren nicht mehr  bewohnt. In den frühen 1980er Jahren entstanden die beiden Anbauten Treppenhaus und Sanitärräume mit allen Attributen seiner Zeit.

Der Grundgedanke meiner gestalterischen Überarbeitung ist die Entmaterialisierung und Differenzierung der großen Massen durch das den leichten „weißen Bügel“ am Treppenhaus und dem Auffüllen der großen Flächen mit weichen oder transparenten Materialien. Durch den Ersatz der Glasbausteine mit einer Dreifachverglasung in der Pfosten- Riegel- Konstruktion aus Holz wird nun Innen und Außen wieder erlebbar.

Treppenhaus und Sanitärbau wirken als zwei ineinander gestaffelte Baukörper, das Lärchenholz als gestalterische Vokabel verbindet die beiden Elemente. Die beiden Baukörper wurden energetisch umfassend saniert. Die beiden Flachdächer wurden als Warmdächer mit Aufdachdämmung ebenfalls optimiert.

Das Erdgeschoss wurde vollkommen auf den Rohbauzustand zurückgesetzt. Der Grundriss wurde auf zwei große Räume konzentriert-  einmal Wohnraum für unsere Familie zum Hofraum und  einmal Architekturbüro mit separatem Eingang von der Straße.