bauleitplanung windischeschenbach

01 Baugebiet LW II 02 Lindenwiesen I 03 Bebauungsplan  Ausschnitt 04 Haustypen

 

Anlass der Planung 

Innerhalb des Stadtgebietes von Windischeschenbach sind zwar noch zahlreiche Baulücken vorhanden, die aber für eine Wohnbebauung, vor allem für junge Familien, nicht geeignet sind oder nicht erworben werden können. Aus diesen Gründen hat sich der Stadtrat im Jahr 2009 mehrheitlich für die Ausweisung des geplanten Baugebietes „Lindenwiesen“ ausgesprochen. Da das Angebot an Bauplätzen bei dem Baugebiet Lindenwiesen I die Nachfrage bei weitem nicht decken konnte, entschloss sich der Stadtrat 2012 für die Ausweisung des Baugebiets Lindenwiesen II. Eine spezifischen Umfrage durch die Stadtverwaltung im Juni 2012 rechtfertigt diese Neuausweisung, da sich der Eindruck nochmals erhärtet, dass seitens der Eigentümer von innerörtlichen Baulücken derzeit nur eine mangelnde Abgabebereitschaft besteht, die Nachfrage für unbebaute Wohnbauflächen aber nach wie vor vorhanden ist.  

Ziele und Zwecke der Planung 

Mit dem vorliegenden Bebauungsplan sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Nutzung eines bisher als „Fläche für die Landwirtschaft“ festgesetzten Areals als „Allgemeines Wohngebiet“ geschaffen werden. Durch die Ausweisung des 1,23 ha großen Allgemeinen Wohngebietes „Lindenwiesen II“ am südlichen Stadtrand von Windischeschenbach mit einer Eingrünung des neuen Ortsrandes und begrenzten Firsthöhen, bzw. bei Häusern mit Flachdach die Wandhöhen, soll eine bessere Einbindung in Natur und Landschaft erreicht werden. Durch die Ausweisung von kostengünstigem Bauland in einer attraktiven Lage sollen vor allem junge Familien in der Stadt Windischeschenbach gehalten bzw. durch deren Zuzug der Überalterung der Bevölkerung entgegen gewirkt werden.

 Umweltbericht Zusammenfassung 

… „Da die künftigen Bauflächen derzeit intensiv landwirtschaftlich genutzt werden, sind erhebliche Eingriffe in den Naturhaushalt nicht zu erwarten. Die nachhaltigsten Beeinträchtigungen für verschiedene Schutzgüter ergeben sich durch die unvermeidbare Versiegelung von Boden. Durch entsprechende Maßnahmen innerhalb des Baugebietes erfolgt eine Minimierung des Eingriffes in Natur und Landschaft. Unvermeidbare und nicht ausgleichbare Eingriffe werden auf Teilflächen von zwei Grundstücken außerhalb des Baugebietes durch Herstellung von Ausgleichsmaßnahmen kompensiert.“ (Umweltbericht erstellt: Mertl, Büro für Landschaftsökologie, Friedenfels)